13.02.2017

Von der Tonleiter auf die Himmelsleiter

Musikauswahl bei der Trauerfeier

Bad Honnef. Eine Trauerfeier ganz ohne Musik ist kaum vorstellbar. Doch die passende Musik auszusuchen und sie richtig einzuplanen, ist oft gar nicht so einfach. „Die musikalische Untermalung einer Trauerfeier sollte immer zur Persönlichkeit des Verstorbenen passen. Für den älteren Klassikliebhaber eignet sich Popmusik genauso wenig, wie Wagner oder Beethoven für die rockbegeisterte Tochter – und auch auf den Zeitpunkt der musikalischen Darbietung während der Feier muss geachtet werden“, sagt der Geschäftsführer des Bundesverbandes Bestattungsbedarf, Dirk-Uwe Klaas.

Musik bei der Trauerfeier beruhigt, lässt die Gedanken schweifen und schafft eine intensive Verbindung der Trauergemeinde untereinander und zum Verstorbenen. Umso wichtiger ist es, dass die Musik ein Stückweit das Leben des geliebten Menschen, der das irdische Dasein hinter sich gelassen hat, widerspiegelt. „Das kann leichte, melodiöse Musik genauso sein, wie ergreifende, besinnliche Musik – Klänge können den Menschen berühren und ihm Hoffnung geben“, so Klaas. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt für welche Musik? „Dafür lässt sich eine einfache Regel aufstellen: Ein Instrumentalstück ist für die Einleitung der Trauerfeier, für das Ende einer Ansprache und für den Auszug der Trauergemeinde aus der Trauerhalle oder dem Gotteshaus am besten geeignet. Ein Lied hingegen sollte dann gespielt und gesungen werden, wenn es im Kontext einer Ansprache um die Person des Verstorbenen geht“, erklärt Klaas. Dabei sei es von positiver Wirkung, wenn der Text des Liedes in irgendeiner Form die Art oder das Leben des Familienmitglieds oder Freundes widerspiegle. „Auch kann es ein Lied sein, dass von der Trauergemeinde gemeinsam gesungen wird, um des Verstorbenen zu gedenken“, so der Verbandsgeschäftsführer. Eine weitere Frage ist – neben der Musikauswahl an sich – ebenfalls im Vorfeld der Trauerfeier zu klären, und zwar, ob die Trauermusik mit einem echten Instrument gespielt werden soll oder ob die Musik von einer CD oder vom Smartphone erklingt. „Eine Orgel, ein Harmonium oder ein Keyboard findet sich für gewöhnlich in jeder Kirche und in den meisten Trauerhallen. Aber auch andere Instrumente können zum Einsatz kommen – live gespielte Musik bei einer Trauerfeier ist eine lange gehegte Tradition“, bekräftigt Klaas. Doch auch für das Abspielen von Musik aus einer Anlage könne es gute Gründe geben. Dies gelte zum Beispiel dann, wenn ein epochales Werk mit großem Orchester oder die Musik einer Band dargeboten werden oder wenn ein Lieblingslied des Verstorbenen – sei es nun ein internationaler Hit oder ein deutschsprachiger Popsong – die Trauerfeier individuell prägen soll. (DS)

Bild: Musik gehört zur Trauer einfach dazu. Foto: G. Stoverock

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