Wie gehen Menschen mit Sterben, Endlichkeit und Bestattung um? Wie offen wird darüber gesprochen, wie modern ist die Bestattungskultur – und wer hat Angst vor dem Tod? Antworten liefert eine repräsentative Umfrage der FUNUS Stiftung. Die GIM Gesellschaft für innovative Marktforschung befragte vom 15. September bis 8. Oktober 2025 online jeweils 1.000 Menschen zwischen 18 und 99 Jahren in Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.
85 Prozent ordnen den Tod als etwas Natürliches ein. Gleichzeitig zeigen sich deutliche Unterschiede: In Sachsen-Anhalt ist die Angst vor dem Tod am stärksten, der Wunsch nach Offenheit geringer. Bundesweit wünscht sich jeder Dritte mehr Individualität bei Bestattungen. Auffällig: Nur 45 Prozent halten es für wichtig, sich mit der eigenen Bestattung zu befassen, rund die Hälfte hat dazu keine konkrete Vorstellung.
