„Keine sinnlosen Gegenstände in die Welt bringen“

Wie aus Restpapier stil- und sinnvolle Abschiedsbegleiter werden

Was bleibt, wenn das Wesentliche gesagt ist? Manchmal ein Zettel, ein Zeichen, ein kleines Objekt, das mehr trägt als seine Form. Urnfold geht genau diesen Weg: Überflüssiges Papier aus der Urnenproduktion wird nicht entsorgt, sondern verwandelt – in Gebrauchsgegenstände mit Haltung.

Die ökologischen, gestaltbaren und handgefertigten Papierurnen von Urnfold aus Regensburg entstehen aus besonderen Papieren. Verschnitt lässt sich dabei nicht vermeiden. Statt ihn als Abfall zu begreifen, nutzen die Gründerinnen Katharina und Kristina das Material weiter. So entstehen kleine Papeterieprodukte, die Abschiede persönlicher machen und dem Material einen zweiten Zweck geben. Alles wird aus den Papieren der Kollektionen RAUM und ZEIT gefertigt, alles ist kompostierbar.

Kleine Formen, große Gefühle

Zu den Erinnerungsstücken zählen die „Letzten Nachrichten“: vorgeprägte Kärtchen im Format 8 × 8 Zentimeter. Sie lassen sich beschriften, bemalen, falten. Bei der Kollektion RAUM können sie direkt in die Falten der Urne gesteckt werden, bei ZEIT aufgeklebt – im kleinen Kreis vor der Abschiedsfeier oder als Ritual an der Grabstelle.

Auch Abschiedstränen gehören zum Sortiment: Tropfenförmige Elemente aus den Papieren der Kollektion ZEIT, die sich aufkleben, aufnähen oder zu Mustern legen lassen – als Regenschauer, Linie oder freies Bild. Jede Gestaltung bleibt individuell. Das Motiv findet sich auch auf den handgefertigten Lesezeichen wieder. Sie sind in vier Farbkombinationen erhältlich und auf Wunsch beschriftbar. Und wer beim Entzünden einer Gedenkkerze die Streichholzschachteln aus Resten der Kollektion RAUM zur Hand nimmt, ist auf besondere Weise mit seiner verstorbenen Person verbunden.

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