Trauerpapiere: Bleibende Erinnerungen

Michael Kaufmann, geboren 1971 in Weißenfels, beschäftigte sich schon in seiner Jugend mit Informatik und Programierung. Seit 2014 ist er Geschäftsführer der aiu kommunikation & markenführung ltd. & co. kg, dem Spin-Off seines IT-Systemgauses.

(Interview mit Michael Kaufmann)

 

Der Begriff Trauerpapiere umfasst sämtliche Druckprodukte für den Trauerfall: die Todesanzeige zur Bekanntgabe des Sterbefalls in der Zeitung, Trauerkarten, Trauerbriefe an Verwandte, Bekannte und Freunde des Verstorbenen sowie Dankeskarten, die Dankbarkeit für tröstenden Beistand auszudrücken. Michael Kaufmann von aiu Bestatterkommunikation in Leipzig weiß: Trauerpapiere tragen dazu bei, das Erscheinungsbild eines Bestattungshauses zu prägen. Auch nach der Beisetzung und Trauerfeier können Trauerpapiere Hinterbliebenen nicht nur als Erinnerung an die Bestattung dienen, sondern auch an den Bestatter. aiu gibt Bestattern die Möglichkeit, Trauerdruckprodukte nach ihren Ideen und Vorstellungen und nach den Wünschen ihrer Kunden zu geBUstalten – auch mit dem Logo oder Schriftzug des Bestattungshauses.

 

Wie können Bestatter Trauerpapiere für eine dezente Eigenwerbung nutzen?

Nach unserer Erfahrung eignen sich vor allem Sterbebildchen für ein Bestatter-Branding – gerade bei uns im Osten, wo weltliche Abschiednahmen stark vertreten sind. Wir liefern dem Bestatter vorgedruckte Blankokarten mit seinem Firmenzeichen, die er mit einem normalen Bürodrucker selbst bedrucken kann, ohne sich eine große Druckmaschine anschaffen zu müssen. Die Sterbebildchen werden bei Bestattungen an die Trauergemeinde verteilt und oft als Erinnerung behalten – an den Verstorbenen, seine Bestattung und an den Bestatter.

Ob ein Schriftzug des Bestatters bei einer Zeitungsanzeige gestattet ist, ist abhängig von der Zeitung. Dankeskarten werden hingegen nicht mit dem Logo des Bestatters versehen, denn hier ist eindeutig der oder die Trauernde der Absender und nicht der Bestatter. Das Thema Trauerdruck hat sich allgemein stark gewandelt, da es viele Softwareanbieter und Dienstleister gibt, die das Thema erleichtern oder Inhouse-Lösungen ermöglichen. Unsere Haupttätigkeit für Bestattungsunternehmen liegt auf der Erstellung eines einheitlichen Kommunikationskonzeptes, der Programmierung von Apps, Websites und Datenbanken sowie die Optimierung digitaler Prozesse, um Bestatter bei ihrer Online-Vermarktung zu unterstützen. Denn der Wettbewerb findet heute zunehmend im digitalen Bereich statt. Einige Bestatter sind sogar auf Facebook, Instagram und Snapchat aktiv – Social Media-Plattformen, die sich vor allem dafür eignen, Emotionen mittels Fotos zu transportieren. Analoge Werbemittel wie Kataloge oder Flyer werden zusätzlich genutzt, um eine breite Zielgruppe anzusprechen.

 

Zur Webseite: aiu-bestatterkommunikation.de