Trauer 2.0

csm_foto_titel_4da819b3b6Trauer 2.0. © Rainer Sturm/pixelio.de

Der offene Umgang mit dem Tod stößt im Internet auf immer größeren Zuspruch. Erste Bestatter entdecken diesen Trend ebenfalls für sich und wagen den Sprung ins World Wide Web – mit Kommunikationsmaßnahmen, die über eine eigene Website weit hinaus gehen. Es deutet sich eine Entwicklung an, die noch lange nicht abgeschlossen scheint.

 

Tobias lebt weiter. Freunde und Verwandte hinterlassen dem Mann, der bei einem Autounfall ums Leben kam, weiterhin Bilder, Videos und Kommentare auf der Facebook-Pinnwand. Als sich sein Todestag zum ersten Mal jährt, ist die Anteilnahme ganz besonders groß. Der Tenor von hunderten Posts: „Solange wir dich nicht vergessen haben, bist du auch nicht gestorben.“

Tobias ist kein Einzelfall. Zu Zeiten des „Web 2.0“ mit seinen vielfältigen Kommunikationsangeboten, werden die sensiblen Themen Tod und Trauer vom Friedhof immer weiter in die virtuelle Welt getragen. So nehmen die Betreiber sozialer Netzwerke den Tod ihrer Nutzer inzwischen ernst und stellen ihn in ihren Konzepten klar heraus. Hinzu kommen Online-Dienste wie virtuelle Friedhöfe, Gedenkseiten oder Seelsorgechats. Auch Bestatter erkennen diesen Trend und brechen beispielsweise mit Blogs ins World Wide Web auf. Und die Entwicklung ist noch lange nicht beendet: Inzwischen gibt es erste Todes-Apps, die im Ernstfall mit Rat und Tat zur Seite stehen. QR-Codes auf den Grabsteinen kombinieren sogar das On- und Offline-Trauern.

 

Online-Dienste ermöglichen virtuelles Gedenken

Besonders häufig lassen sich im Internet virtuelle Friedhöfe oder Trauerseiten finden. Dienste wie „Gedenkseiten.de“, „trauer.de“ oder „strassederbesten.de“ bieten kostenlosen Platz, um für einen verstorbenen Freund oder ein Familienmitglied einen Online-Gedenkraum einzurichten. Mit alten Bildern, Texten oder Musik können Erinnerungen an den Toten geteilt werden. Andere Besucher der Online-Grabstätte können wiederrum virtuelle Kerzen anzünden oder einen Eintrag im Kondolenzbuch verfassen. Auch für verstorbene Prominente nutzen Fans diese Angebote häufig, um ihren Idolen nach dem Ableben nahe zu sein. So bestehen beispielsweise Profile für Ex-Nationaltorwart Robert Enke oder Komiker Dirk Bach.

Selbstverständlich ist den Angehörigen von nicht prominenten Verstorbenen an einem höheren Maß an der Privatsphäre gelegen. Internetfriedhöfe wie „eMORIAL.de“ bieten deshalb abgeschirmte „Familienbereiche“, welche nur ausgewählte Personen betreten dürfen. Gegen einen Aufpreis kann der Betroffene die Trauerseite mit einem Passwort schützen und bestimmen, wer außer ihm noch Zugriff auf die ausgewählten Inhalte haben soll.

 

Kommunikation zwischen Trauernden wird ermöglicht

Als schnelles Kommunikationsmedium bietet sich das Internet ebenfalls an, um in Krisensituationen direkte Hilfe zu suchen. Foren und Chaträume zu diversen Themenbereichen existieren zuhauf. So wird auch Angehörigen die Gelegenheit geboten, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Entsprechende Plattformen sind „trauer-verlust-forum.de“ oder „meinetrauer.de“. Wer hingegen professionellen Rat sucht, kann sich an die katholische und evangelische Telefonseelsorge (telefonseelsorge.de) wenden. Die ehrenamtlichen und geschulten Mitarbeiter stehen den Betroffenen auch via Chat zur Verfügung. Der Nutzer beantragt einfach einen Termin und wird daraufhin in die virtuelle Unterhaltung mit einem Seelsorger geleitet. Die Seelsorge ist zudem per E-Mail erreichbar.

 

Der soziale Tod

Neben Chats oder Foren hat sich in den vergangenen Jahren auch die Nutzung sozialer Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Blogs stark erhöht: Dienste, bei denen jeder Inhalte mit der Öffentlichkeit oder einem bestimmten Freundeskreis teilen kann. Bei Milliarden Nutzern weltweit ist die Zahl der Todesfälle entsprechend hoch. Alleine der Brachenführer Facebook verliert jedes Jahr laut einer Statistik des Blogs „allfacebook.com“ 200.000 Nutzer auf diese Weise. Für Angehörige stellt sich in diesem Fall die Frage: Was passiert mit den virtuellen Daten des Verstorbenen? Viele Nutzer lassen diesen Teil in ihrem Testament schließlich ganz aus oder haben die Login-Daten vor dem Tod nirgendwo hinterlegt. Aus diesem Grund nehmen die Betreiber vieler Plattformen dieses Thema inzwischen ernst.

So kann man beispielsweise bei Facebook den Tod eines anderen Nutzers melden.  Damit sich niemand einen bösen Scherz erlaubt, fordert der Betreiber entsprechende Beweise wie einen Nachruf oder eine Sterbeurkunde. Infolgedessen wird das Profil des Verstorbenen in ein Kondolenzbuch umgewandelt, in das sich weiterhin Posts setzen lassen. Der Nutzer wird aus Gruppen gelöscht und seine Statusmeldungen entfernt. Nur bestätigte Freunde haben noch Zugriff auf das Profil. Früher war das anders: Bemerkte Facebook den Tod eines Nutzers, wurde sein Profil nach einer gewissen Zeit einfach gelöscht. Mit der jetzigen Lösung profitieren die Anbieter auch über den Tod hinaus von den Daten ihrer Mitglieder. Möchte ein Angehöriger das Konto hingegen nicht in einen sogenannten „Gedenkzustand“ versetzen lassen, wird es komplett aus der Plattform entfernt. Das am zweihäufigsten genutzte soziale Netzwerk in Deutschland ist XING. Die Businessplattform schaltet das Profil eines Users nach der Meldung über seinen Tod vorerst inaktiv und versucht daraufhin, mit dem vermeintlich Verstorbenen in Kontakt zu treten. Meldet sich der Nutzer innerhalb von drei Monaten nicht bei Xing, wird seine digitale Existenz direkt gelöscht.

Schwieriger wird es für die Angehörigen hingegen beim direkten Zugriff auf die Profile eines Verstorbenen: Passwörter und Login-Daten werden zumeist aus Datenschutz-Gründen von den Betreibern nicht ausgehändigt. Schließlich gehören Inhalte wie persönliche Nachrichten zur Privat-, Geheim- und Intimsphäre. Es handelt sich um Persönlichkeitsrechte, die über den Tod hinaus ihre Geltung behalten.

 

Google führt das Online-Testament ein

Google geht in diesem Fall einen ganz neuen Weg. Dem Internet-Riesen gehören neben dem klassischen Suchdienst und dem sozialen Netzwerk „Google Plus“ auch das Videoportal „Youtube“ sowie der E-Mail-Dienst „Google Mail“. Hinzu kommen weitere Angebote wie Blogs oder Online-Shops. Mit einem Google-Konto hat der Nutzer zentralen Zugang zu all diesen Angeboten. Nach seinem Tod kann sich also eine große Datenmenge gesammelt haben. Die Betreiber führten deshalb kürzlich eine Art Online-Testament ein: Der User kann in den „Kontoaktivitäts-Einstellungen“ selbst bestimmen, was mit seinen Daten passieren soll, wenn er sich über einen gewählten Zeitraum zwischen drei und 18 Monaten nicht mehr angemeldet hat. So kann er seinem Konto mehrere „Vertrauenswürdige Kontakte“ hinzufügen, die nach der langen Inaktivitätsphase – oder seinem Ableben – Zugriff auf einzelne, vom Nutzer bestimmte, Zugangsdaten haben. Eine Lösung, die garantiert, dass intime Inhalte nur an Personen weitergegeben werden, denen man den korrekten Umgang mit ihnen auch zutraut. Möchte der Nutzer hingegen nach dem Tod seine Privatsphäre umfassend wahren, kann er verfügen, dass seine Daten nach dem bestimmten Zeitraum einfach gelöscht werden.

Gerade die sozialen Netzwerke bieten Platz für gemeinsame Trauerbewältigung. Diverse offene und geschlossene Gruppen beschäftigen sich zentral mit dem Thema. Zudem lassen sich Fanseiten abonnieren, die regelmäßig Trauergedichte und -sprüche posten. So hat die Seite „Trauerkerzen“ auf Facebook bereits mehr als 40.000 Fans. Sie wird vom Online-Friedhof „kerze-anzuenden.de“ betrieben. Trauernde tauschen sich auf der Pinnwand aus, regelmäßig postet der Anbieter Links zum Thema Trauer und zu Gedenkseiten. In anderen sozialen Netzwerken findet die Beschäftigung mit dem Tod hingegen keinen allzu großen Anklang. Auf Twitter und Co. lassen sich zwar einzelne Profile von Hilfsorganisationen finden, ihre Fans und Follower halten sich jedoch in Grenzen.

 

Eigenwerbungs-Potenzial noch nicht ausgeschöpft

Bisher erkannten Bestatter wenig Eigenwerbungs-Potenzial in diesen zahlreichen Möglichkeiten. Auf ihren Firmen-Websites – wenn überhaupt welche vorhanden sind – lassen sich selten Angebote dieser Art finden. Dabei könnte der Bestatter gerade hier mit Expertise überzeugen. Schließlich fällt die Entscheidung für ein Bestattungsunternehmen immer häufiger auch nach einer Suche im World Wide Web. Wer mit seiner Webpräsenz bereits auf einen externen Service wie die Telefonseelsorge oder einen virtuellen Friedhof verweist, könnte es auch bei der Kundenfindung leichter haben.

Das Internet-Angebot eines Bestattungsunternehmens sollte in jedem Fall professionell gestaltet sein. Häufig ist dies der erste Kontaktpunkt, den ein potenzieller Kunde hat. Hinzu kommen Maßnahmen wie Suchmaschinenoptimierung und Verlinkungen, damit die Website auch gefunden werden kann. Regelmäßige Aktualisierungen der Webpräsenz haben zudem einen Mehrwert für den Nutzer, was besonders bei Google und Co. eine bessere Platzierung im Such-Ranking bedeutet. Ist die Website jedoch erst mal hochgeladen, ist die Arbeit daran gering. Die Kosten für die weitere Pflege halten sich ebenfalls in Grenzen.

 

Bestatter entdecken die sozialen Netzwerke

Nur langsam brechen Bestattungsunternehmen ebenfalls in die Welt der sozialen Netzwerke auf. Die Seite „bestatter“ mit 2.950 Abonnenten findet bei Facebook zunehmend Anklang. Sie wird von der „suprema UG“ aus Würzburg betrieben. Die Bestatter aus dem Frankenland posten neben Informationen zu ihren Produkten und Dienstleistungen auch regelmäßig Neuigkeiten aus der Berufsszene. Der Umgangston ist stets mit einem kleinen Augenzwinkern versehen: „Bei 3.000 Fans gibt es eine Überraschung. Keine Angst ich sende euch keinen Sarg und auch keine Urne“, versprechen die Betreiber beispielsweise in einem ihrer vergangenen Posts. Das findet auch bei den Fans Anklang: „Finde ich klasse, der Umgang mit dem Thema sollte offener werden“, ist nur einer der vielen öffentlich sichtbaren Kommentare.

Besonders interessant gestaltet sich dabei die Kommunikation vom Bestatter mit nichtfachkundigem Publikum. Die suprema UG erreicht mit ihren Nachrichten auf Facebook jedes Mal circa 3.000 Menschen – kostenlos. Eine Werbemaßnahme, die kaum günstiger sein könnte. Hinzu kommen Empfehlungen, die auf dem sozialen Netzwerk für das Unternehmen ausgesprochen werden: „Danke für die Infos, hab mir viel Geld gespart“, postet beispielsweise ein User.

 

Der Bestattungs-Blogger

Ein weiterer Vorreiter auf dem Gebiet der Massenkommunikation via soziale Medien ist Peter Wilhelm. Der Autor und Publizist arbeitete jahrelang als selbstständiger Bestatter, bis er seinen Betrieb im Jahr 2004 schließen musste. Über seine Berufserfahrungen schrieb er Bücher wie „Gestatten, Bestatter!“ oder „Darf ich meine Oma selbst verbrennen?“. Heute betreibt er zudem den erfolgreichen Blog „bestatterweblog.de“, auf dem er täglich über das Bestattungshandwerk publiziert. Einerseits drehen sich seine Beiträge um Fragen, die er regelmäßig per E-Mail von Angehörigen erhält, andererseits schreibt Wilhelm über generelle Themen, die mit der Bestattung verbunden sind. So beschäftige er sich zuletzt beispielsweise mit der richtigen Farbe von Bestattungswagen oder dem Weg in eine Bestatter-Ausbildung. Auch Wilhelm versucht, das ernste Thema Tod aufzufrischen: „In besinnlichen und heiteren Episoden berichtet er seit Jahren aus dem Bestatteralltag. Überzogen mit der Zuckerkruste der Unterhaltung führt er die Menschen an ein schwieriges und eben auch tabuisiertes Thema heran“, beschreibt seine Website den Autoren. Nebenbei betreibt der ehemalige Bestatter auch eine Facebook-Seite, die bislang mehr als 1.000 Fans verzeichnet.

 

Klare Strategie ist unabdingbar

Es zeigt sich: Die Nutzungsvielfalt sozialer Netzwerke ist riesig. Bevor der Bestatter jedoch einfach drauflos „twittert“ oder „postet“, sollte er sich darüber im Klaren sein, dass eine regelmäßige Bespielung des entsprechenden Profils vonnöten ist, um nicht in der Masse zu verschwinden. So lebt Social Media hauptsächlich vom gemeinsamen Austausch. Wichtig ist allerdings, dass die angebotenen Inhalte für den Konsumenten auch relevant sind. Soziale Netzwerke sind schließlich Kommunikations- und keine Werbemedien. Klassische Anzeigen sollten deshalb in Zukunft weiter in der Tageszeitung geschaltet und nicht über Facebook und Co. geteilt werden.

Der erste Schritt in die Social-Media-Welt sollte deshalb eine klare Strategie sein, die ständig evaluiert und angepasst wird. „Welche Kanäle möchte ich nutzen“ und „Was möchte ich damit erreichen“ sind die Zielfragen, die sich der Bestatter im Voraus stellen sollte. Dabei kann auch die Hilfe von externen Fachleuten einen großen Nutzen haben.

 

Rechtliche Aspekte sind zu beachten

Auf der einen Seite bieten diese vielzähligen Möglichkeiten ein großes Potenzial. Andererseits sollten jedoch auch die rechtlichen Aspekte betrachtet werden. In den vergangen Jahren wurden Aktivitäten in sozialen Netzwerken und im Internet schließlich häufiger zu negativen Zwecken missbraucht: Datenschutz- und Urheberrechtsverletzungen sind in der virtuellen Welt keine Seltenheit mehr. Häufig geschehen diese „Tatbestände“ allerdings unwissend. Ein falsch geteiltes Bild oder ein Fehler im Impressum der eigenen Website können schnell zu einer teuren Abmahnung führen.

Auch aus dem Bestattungsbereich gab es vor kurzem ein konkretes Beispiel: In Hamburg wurde ein Bestattungsunternehmen verklagt, weil es eine Anzeige zu seiner Website bei „Google-AdWords“ unter dem Suchbegriff „www.bestattungen.de“ schaltete. Da es sich bei dem Dienst „Bestattungen.de“ jedoch um ein unabhängiges Vergleichsportal handelt, erkannten die Richter des Oberlandesgerichts eine Täuschung mit einem gewollten Kundenfang. Die weitere Anzeigenschaltung wurde dem Unternehmen infolgedessen untersagt. Bestattungen.de erhob zwar keine weiteren Schadensersatzansprüche, die Anwalts- und Gerichtskosten musste das beklagte Unternehmen dennoch tragen.

Ob die Täuschung tatsächlich gewollt war, oder nicht: Es ist ein Fall von vielen der zeigt, wie schnell man sich im Internet auf die „schiefe Bahn“ begeben kann. Vor jedem Schritt, den man im Internet geht, sollten also auch die rechtlichen Aspekte abgewogen werden. Bei Unklarheiten kann eine Rechtsberatung als kompetente Hilfe hinzugezogen werden. Auch im Internet selbst lassen sich etliche Anleitungen zu einem korrekten Online-Verhalten wiederfinden.

 

Tod, Trauer und Internet verschmelzen weiter

Auch wenn es viel zu beachten gillt, sollten Bestatter nicht mehr vor einem Gang ins Internet zurückschrecken. Das Sprichwort „Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit“, trifft den Nagel auf den Kopf: Einen Weg zurück gibt es in dieser Entwicklung nicht mehr, in Zukunft sind weitere Entwicklungen zu erwarten. Genauso wie in anderen Bereichen, verschmelzen auch bei Trauer und Tod reale und virtuelle Welt zunehmend.

Manche Grab- und Gedenksteinhersteller versuchen inzwischen, diese On- und Offline-Standorte zu kombinieren: Sie setzen QR-Codes auf ihre Steine und verlinken diese mit einer vom Kunden gewünschten Internet-Adresse. Die Codes werden nicht bloß auf den Stein geklebt, sondern fest in ihn eingemeißelt. Die Angehörigen und Trauernden können wiederrum mit ihrem Smartphone oder Tablet direkt am Grab den Code einscannen und werden auf die gewünschte Website weitergeleitet. So können beispielsweise virtuelle Grabmale, Videos oder Facebook-Profile einfach verlinkt werden. Für die Angehörigen eine schöne Ergänzung und sicherlich mehr als nur ein „Grabstein für Nerds“, wie ihn die Erfinder der QR-Grabsteine, die Steinmetz- und Steinbildhauerfirma Stein Art aus Köln, auf ihrer Website „grabstein.info“ liebevoll tauften.

 

Auch im App-Bereich wird der Tod allmählich zu einem Thema. So bietet die FriedWald GmbH mit der Applikation „Tod – was tun?“ einen Ratgeber bei plötzlichen Todesfällen im näheren Umfeld. Der Nutzer bekommt Informationen über zeitliche Abläufe, Bestattungsarten und Versicherungen. Zudem lässt sich ein Stichwortverzeichnis zu relevanten Begriffen von „Amtsgericht“ bis „Zusatzversorgungskassen“ finden. Auch die Sächsische Zeitung bietet mit „sz-trauer“ eine Gratis-App an, in der private Traueranzeigen veröffentlicht und gezielt gesucht werden können. In einem virtuellen Gedenkbereich befindet sich ein Kondolenzbuch, durch das Freunde und Bekannte ihr Mitgefühl ausdrücken können. Mit der App „iTrauerKerze“ halten zudem Online-Friedhöfe auf die Smartphones und Tablets Einzug. In der Applikation lassen sich virtuelle Trauerkerzen für verstorbene Bekannte anzünden. Und sogar für Bestatter lässt sich im App-Store das passende Tool wiederfinden: Die App „Exitus – das Bestatterquiz“ verbindet den Tod mit einen Spiel, in dem 150 Fragen zu lösen sind. Diese dürften sowohl für den erfahrensten Bestatter, als auch für den Laien schwierig zu lösen sein. Ein Beispiel: „Auf dem Wiener Friedhof liegen neben Beethoven, Brahms, Schubert und Falco wie viele Menschen?“ Die richtige Antwort wären in diesem Fall übrigens drei Millionen.