Top-Grabmale wurden gewählt

csm_bild01_8291417b63Platz 1: Natursteinbetrieb Mühlbauer, ©Aeternitas e.V.

Der Grabmal-TED ist entschieden. Ein halbes Jahr lang haben Internet-Nutzer für ihre Favoriten abgestimmt und die beliebtesten Grabmale ermittelt. Der TED-Sieger kommt diesmal aus Bayern.

 

Bereits zum sechsten Mal haben die Verbraucherinitiative Aeternitas und die Fachzeitschrift Naturstein den TED in diesem Jahr veranstaltet. Zur Abstimmung standen wieder 30 Grabmale, die eine Jury im Vorfeld unter mehr als 100 Einsendungen ausgewählt hat. Teilnahmeberechtigt waren handwerklich gestaltete Arbeiten genauso wie industriell gefertigte Denkmäler. Materialkombinationen waren auch diesmal ausdrücklich erwünscht.
Das Interesse an der Aktion war wieder sehr groß. Während der Abstimmungsphase haben fast 100.000 Internet-Nutzer die TED-Webseite besucht und für ihre Favoriten gestimmt. In diesem Jahr war die „Grabmal-Meisterschaft“ zum ersten Mal nicht nur über www.grabmal-ted.de, sondern auch direkt über das Fachportal Natursteinonline.de erreichbar. Auch diesmal konnten sich mehrere Teilnehmer über Anfragen und Aufträge freuen, die durch die Aktion zustande kamen. Was den ersten Platz betrifft, fiel das Votum relativ deutlich aus. Nachdem die beliebtesten Grabmale in den letzten beiden Jahren aus Nordrhein-Westfalen kamen, hat diesmal eine Arbeit aus Bayern gewonnen. Auf den ersten Platz wählten die Internet-Nutzer ein mehrstelliges Erdgrab mit dem Titel „Klang des Wassers“, das der Natursteinbetrieb Mühlbauer aus Gilching bei München gefertigt hat. Es besteht aus Jura und griechischem Marmor und liegt preislich zwischen 2.000 und 3.000 Euro. Das  handwerklich bearbeitete und angeschliffene Denkmal ziert ein Windspiel aus Glas und Edelstahl. Nach Angaben von Günther Mühlbauer symbolisiert die Arbeit das Wasser, das er als „Urelement des Lebens“ bezeichnet. Bis zum Schluss spannend war das Rennen um den zweiten Platz. Den sicherte sich letztendlich mit lediglich ein paar Stimmen Vorsprung Claus Birkle, Steinmetz und Obermeister in Esslingen, mit seinem „Grabmal für einen Liedermacher“. Das Denkmal mit teilweise rauer Oberflächenbearbeitung bewegt sich preislich zwischen 3.000 und 4.000 Euro und zeigt eine Gitarre. Die habe der Verstorbene nach seinen Konzerten immer in die Ecke gestellt, so Claus Birkle, der das einstellige Erdgrabmal aus heimischem Cannstatter Travertin sowie Onyx schuf und das Ganze mit Edelstahlelementen kombinierte.

 

Mit 8,4 Prozent aller Stimmen ganz knapp hinter dem Zweitplatzierten geht der dritte Rang an die Firma Prosenc aus Castrop-Rauxel. Ihr „GRABMALDUPONT“, ein mehrstelliges Urnengrab, liegt preislich zwischen 1.000 und 2.000 Euro und besteht aus Rotem Mainsandstein sowie Schwarzem Gabbro. Das Grabzeichen wurde für zwei Eheleute gefertigt, die engumschlungen auf einer kreisrunden Scheibe aus schwarzem Basalt stehend dargestellt sind. Der Kreis, auf dem auch die Eheringe abgebildet sind, steht laut Denis Prosenc, der die Arbeit geschaffen hat, für vollkommene Einheit. Das Leben des Ehepaars sei „voller Zuneigung und Liebe“ gewesen, so Prosenc. „Dieses Gefühl findet sich in ihrem Grabstein wieder“.
Die Plätze 4 und 5 erreichten die Grabmale „Die Brücke der Liebe“ und „Rotation“ von Markus Gröger aus Ottobrunn.

Die nächste Runde im Grabmal-TED startet voraussichtlich im Herbst.

Weitere Informationen unter www.aeternitas.de und www.natursteinonline.de