Seelsorge nach Fehl- und Totgeburt

csm_PIXELIO.DE_Thomas-Max-Mueller_301297_R_B_11d88a3828Seelsorge nach Fehl- und Totgeburt. © Thomas-Max-Müller/pixelio.de

Eine Sonderausstellung im Diözesanmuseum Eichstätt thematisiert die Fassungslosigkeit und Trauer von Eltern, die ihr Kind während der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt verloren haben. Auf einer begleitenden Fachtagung wird das Thema vertieft.

 

Mit dem frühen Verlust von Kindern durch Fehl- und Totgeburt befasst sich eine Sonder­aus­stellung, die vom 25. Sep­tem­ber bis 30. Novem­ber im Eich­stät­ter Dom­schatz- und Diö­ze­san­mu­se­um ge­zeigt wird. Sie trägt den Ti­tel „…sie schau­en das Ant­litz Got­tes – Seel­sorge nach Tot­ge­burt“. Do­ku­men­te, Ob­jek­te und be­schrie­be­ne Ri­ten ge­ben Auf­schluss über den Um­gang mit Tot­ge­bo­re­nen und de­ren Müt­tern in Ver­gan­gen­heit und Ge­gen­wart. Be­glei­tend zur Aus­stel­lung wur­de ei­gens ein „Ort der Stil­le und des Ge­be­tes“ an einem Sei­ten­al­tar im Dom ein­ge­rich­tet. Außerdem findet vom 23. bis 24. Oktober an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt eine interdisziplinäre Fachtagung für Medizin und Geburtshilfe, Psychologie und Seelsorge zum Thema „Früher Kindstod“ statt. Ziel der Tagung ist es, Räume für eine grundsätzliche Auseinandersetzung mit dem Geschehen zu öffnen sowie konkrete Zugänge und Hilfen zu thematisieren. So besteht neben den Fachvorträgen und Diskussionen die Gelegenheit, sich bei Unterbrechungen und einer abendlichen Runde mit den Referenten und weiteren kompetenten Fachkräften interdisziplinär und praxisbezogen auszutauschen. Die Ausstellung ist geöffnet von Mittwoch bis Freitag von 10.30 bis 17.00 Uhr und Samstag, Sonn- und Feiertag von 10.00 bis 17.00 Uhr. Sonderöffnungen sind nach Vereinbarung jederzeit möglich.

 

Nähere Informationen und Anmeldung: www.seelsorge-nach-totgeburt.de