Öko-Bestattungen – der neue Trend aus den USA

In den USA befindet sich der Trend zur ökologischen Bestattung auf dem Vormarsch. Die alkalische Hydrolyse und die Unterwasser-Bestattung gelten als besonders umweltfreundlich – wirken auf den ersten Blick aber ziemlich skurril.

 

„Alkalische Hydrolyse“ und „Unterwasser-Bestattung“ sind die neusten Schlagwörter  in der amerikanischen Bestattungsbranche. Bei der alkalischen Hydrolyse werden Verstorbene in einem Edelstahltank in Lauge aufgelöst. Nach der chemischen Zersetzung bleiben nur noch Knochenreste und ein braune Flüssigkeit übrig. Gegner der alkalischen Hydrolyse empfinden die Methode als unwürdig, die Befürworter argumentieren, dass das Auflösen Verstorbener in einer Lauge ökologischer sei als das Verbrennen.

 

Unterwasser-Friedhof

Eine neue Alternative bei der Wahl der letzten Ruhestätte bietet „The Neptune Society“ mit einem Unterwasser-Friedhof an der Küste Floridas. 90 Prozent des Friedhofs  bestehen aus mit Asche vermengtem Beton; auf einer Fläche von sechs Hektar sollen hier bis zu 125.000 Verstorbene beerdigt werden. Das künstlich aufgeschüttete Neptune Memorial Reef ist der sagenumwobenen Stadt Atlantis nachempfunden. Da das Riff Korallen und anderen Meerestieren einen natürlichen Lebensraum bietet, gilt der Unterwasserfriedhof als besonders umweltfreundlich.