Gegen Grabsteine aus Kinderarbeit

csm_Grabstein_by_Ostermayer_pixelio.de_976a4651c0Gegen Grabsteine aus Kinderarbeit. © Ostermayer/pixelio.de

Zahlreiche Kinder in Indien arbeiten in Steinbrüchen. Ihre Produkte, so die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“, befinden sich auf den meisten deutschen Friedhöfen. NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann fordert die Einführung von Zertifikaten für Importwaren. Nur so könne verhindert werden, dass Produkte aus Kinderarbeit unerkannt auf deutschen Märkten angeboten werden.

 

Diese Forderung stellte Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) während seiner Indien-Reise vor Steinbruch-Betreibern und Exporteuren in Kota im indischen Bundesstaat Rajasthan. Unterstützt werden seine Forderungen von der Kindernothilfe. Auch Vertreter der Kirchen in Nordrhein-Westfalen setzen sich dafür ein, Grabsteine aus Kinderarbeit auf Friedhöfen verbieten zu können. Das EU-Recht stehe der Landesinitiative bisher entgegen. Schätzungsweise 60 bis 80 Prozent der in Deutschland verkauften Grabsteine sollen aus Asien stammen.

 

Weitere Informationen finden sie auf der Internetseite der WAZ.