Factoring schafft finanzielle Sicherheit

csm_factoring_99ee43cb5dHans-Joachim Frenz, Direktor Gesamtvertrieb der Adelta Finanz AG

Factoring-Unternehmen kämpfen gegen ein Stigma. Ein Dienstleister, der offene Forderungen übernimmt? Da denkt man gleich an Russen-Mafia und Rotlichtmilieu. Dabei handelt es sich um moderne Finanzinstitute, von deren Service nicht nur Bestatter profitieren können, sondern in letzter Instanz auch der Endkunde.

 

Bestattungshäuser haben heutzutage einiges zu stemmen. Aufträge werden immer später oder mitunter gar nicht bezahlt. Hinzu kommt die zunehmende Zahl an Sozialbestattungen, bei denen die Behörden offene Rechnungen häufig erst nach über einem halben Jahr – und dann auch oft nur zum Teil – begleichen. Inzwischen gibt es zahllose Beispiele von Bestattern, deren Existenz durch die wachsenden Außenstände gefährdet ist. Abhilfe kann in solchen Situationen die Zusammenarbeit mit einem Factoring-Unternehmen schaffen. Umfassende Entlastung für den Bestatter „Grundsätzlich ist es nachvollziehbar, dass nicht jeder Kunde das Geld für eine Beerdigung sofort parat hat. Schließlich reden wir hier durchaus von beträchtlichen Beträgen. Andererseits kann niemand von einem Bestatter verlangen, immer in Vorleistung zu treten“, so Hans-Joachim Frenz, Direktor Gesamtvertrieb der Adelta Finanz AG. „Wir als Factoring-Unternehmen füllen diese Lücke. Wir übernehmen sämtliche Forderungen, Mahnungen oder juristischen Vorgehensweisen und ermöglichen somit langfristig Planungssicherheit.“ Infolgedessen wird der Bestatter auch von aufwendigen Verwaltungstätigkeiten entlastet, so dass er sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren kann. Gleichzeitig entledigt er sich der unangenehmen Pflicht, mit seinen Kunden Gespräche über ihre Zahlungsprobleme zu führen. Doch auch für den Kunden bringt die Zahlungsabwicklung über einen Dienstleister einen Mehrwert. So können seriöse Factoring-Unternehmen längere Zahlungsziele einräumen und Ratenzahlungen ermöglichen. Entsprechend wird nicht nur die Liquidität des Bestatters sichergestellt, sondern auch die des Kunden. Wie sage ich’s dem Kunden? Diese Vorteile geben dem Bestatter auch einen Ansatzpunkt, um seinen Kunden die Zahlung per Factoring näherzubringen und etwaige Vorurteile zu entkräften. „Prinzipiell hat es sich bei unseren Partnern aus der Bestattungsbranche bewährt, den Servicecharakter dieser Zahlungsoption gegenüber dem Kunden zu betonen“, erläutert Hans-Joachim Frenz. „Wenn Sie die Möglichkeit bieten, Zahlungsziele zu verlängern und die Kosten in Raten zu begleichen, dann empfinden das die meisten Kunden sogar als sehr angenehm. Sie schwätzen ihnen ja keine kostenpflichtige Zusatzleistung auf, sondern zeigen sich vielmehr darum bemüht, die Abläufe für alle Beteiligten so komfortabel wie möglich zu gestalten.“ Willigt ein Kunde ein, dann prüft der Factor zunächst dessen Bonität. Das dauert nur circa zehn Sekunden. Ist die Bonität gegeben, übernimmt der Factor das volle Ausfallrisiko für den Auftrag. Was aber, wenn für den Kunden keine Finanzierung möglich ist? „Meistens finden sich im Trauergespräch andere Optionen. Beispielsweise können weitere Familienmitglieder einbezogen werden. Außerdem ist man ja schon vorgewarnt und kann die Leistungen entsprechend abstimmen. Wichtig ist, solche Situationen positiv anzugehen und eine Lösung zu finden, für die sich der Kunde nicht rechtfertigen muss.“ Eine Investition, die sich rechnet Selbstverständlich sind die Leistungen eines Factoring-Unternehmens nicht umsonst zu haben. Von jedem Rechnungsbetrag wird eine kleine Gebühr abgezogen. Im Laufe eines Jahres kommt da schon eine gewisse Summe zusammen. Andererseits schlagen Mahnkosten sowie die anwaltliche Verfolgung eines säumigen Schuldners ebenfalls finanziell zu Buche – und sind nicht planbar. Allein drei solcher Kunden im Jahr lassen die Kosten schnell explodieren. So hat sich die Investition in einen Finanzdienstleister schnell amortisiert.