Das Bestattungshaus „PIETÄT“ Freudensprung

GeschaeftsfuehrungKatja Ultsch und Jörg Freudensprung. © Pietät Freudensprung GmbH

Dass das Bestattungshaus „PIETÄT“ Freudensprung ein Unternehmen ist, das in Bamberg seit 1949 Tradition hat, sieht man ihm rein äußerlich nicht an. Moderne Architektur, helle und freundliche Räume, geschmackvolle Dekoration – alles ist sehr geradlinig und offen gestaltet. Doch das war nicht immer so.

 

„Der Altbau lag zwischen zwei anderen Bauten, es war alles sehr eingepfercht und wir hatten keine Möglichkeit zur Erweiterung“, berichtet Jörg Freudensprung, der das Unternehmen seit dem Jahr 2000 leitet. Die Lösung war ein Neubau, der wegen der architektonischen Gestaltung einen mutigen Schritt darstellte. „Wir hatten die Befürchtung, vielleicht zu modern zu sein“, blickt der Geschäftsführer auf die damalige Zeit zurück. Seniorchef Norbert Freudensprung stand mit einem großen Erfahrungsschatz beratend zur Seite, ließ seinem Nachfolger ansonsten aber freie Hand. In Familienunternehmen keine Selbstverständlichkeit, auch nicht in der Bestattungsbranche. Zumal nicht nur ein Bauvorhaben, sondern ein komplett neues, zeitgemäßes Konzept umgesetzt wurde. Neben einem offenen Empfangsbereich finden sich im Gebäude ein Beratungsraum, die Ausstellung, zwei Abschiedsräume und sogar eine Caféteria, in der nach der Beisetzung der Trauerkaffee stattfinden kann. Die anfänglichen Bedenken haben sich inzwischen aufgelöst. Jörg Freudensprung freut sich, wenn Besucher die Räumlichkeiten anerkennend kommentieren. Sätze wie „‚Das ist ja gar nicht wie beim Bestatter – so hell und freundlich! Hier fühlt man sich richtig wohl“, hört er von seinen Kunden regelmäßig.

 

Doch nicht nur äußerlich unterscheidet sich die PIETÄT von vielen Marktbegleitern. Anders als die Mehrheit der Bestatter investiert das Bamberger Bestattungshaus auch in moderne Marketingmaßnahmen. Hat er das nötig – wo doch nach aktueller Kundenbefragung 80 Prozent der Aufträge auf der Basis von Bekanntheit und persönlichen Empfehlungen basieren? „Gerade wenn man Marktführer ist, darf man sich auf seiner Position nicht ausruhen“, ist Jörg Freudensprung überzeugt, „sondern muss daran arbeiten, die Marktanteile zu behalten.“ Auch in einer kleinen Stadt wie Bamberg gebe es Konkurrenz. Man muss sich also abheben, denn „letztendlich bieten wir Bestatter alle die gleichen Dienstleistungen an“, so Freudensprung.

 

Getreu dem Leitsatz „Dienst den Lebenden – Ehre den Toten“ stehen bei der PIETÄT eine umfassende Beratung und Betreuung an erster Stelle. Die moderne Website stellt für das Bestattungshaus eine erste Beratungsleistung dar, denn immerhin 20 Prozent der Kunden kommen über das Internet – da zählt der erste Eindruck. Die Website umfasst nicht nur Informationen über Bestattungsarten und das Leistungsangebot, sondern auch Hintergrundbeiträge über „Bestattungskultur im Wandel der Zeit“, das Berufsbild des Bestatters und vor allem eine ausführliche Darstellung über die Geschichte des Hauses, filmische Beiträge und ein virtueller Rundgang durch das Institut. So spricht der erste Eindruck im Netz schon persönlich an. Eher außergewöhnlich für das Bestattungsgewerbe: Es findet sich sogar ein Preisbeispiel auf der Internetseite. „Das kommt bei unseren Kunden sehr gut an, weil kaum ein Bestatter die Kosten transparent darstellt“, erläutert Jörg Freudensprung. „Viele wissen einfach nicht, mit was sie rechnen müssen und sind froh, zumindest eine Größenordnung zu kennen.“ Einen konkreten Preis kann aber auch das Bestattungsinstitut PIETÄT nur nach ausführlicher, persönlicher Beratung und Kenntnis individueller Wünsche benennen.

 

Jörg Freudensprung ist es wichtig, offen zu bleiben. Er möchte neue Entwicklungen aufgreifen und Veränderungen mitgestalten. Und genau diese Offenheit ist es, die das Bestattungshaus so besonders macht. Denn wer Trends, Problemstellungen der Branche und Anforderungen des Marktes kennt, kann innovativ sein und damit langfristig wettbewerbsfähig bleiben. Doch wie schafft man das? „Ich bin sehr viel im Austausch mit anderen Bestattern“, berichtet der Geschäftsführer. „Von den zahlreichen Kontakten und Erfahrungsberichten habe ich auch beim Neubau stark profitiert.“ Freudensprung ist viel im Land unterwegs, bildet sich regelmäßig weiter und sitzt in verschiedenen Gremien des Bundes- und Landesverbandes. „Diese Arbeit und die Kontakte sind unglaublich wertvoll“, weiß er. Doch nicht nur für ihn – beide Seiten profitieren. Gern steht er anderen Kollegen mit Ratschlägen und Tipps zur Seite. „Wir lernen in unserer Branche heutzutage zum Glück schon frühzeitig, dass wir keine Einzelkämpfer sein müssen.“