Intuitiver Abschied Vom Material zum Ritual

Die Darmstädter Urnen-Manufaktur Additivum arbeitet mit Tonerde aus dem Westerwald. Mitgründer und Geschäftsführer Helge Wiemann treibt die Frage um, wie sich Gestaltung, Individualisierbarkeit, Nachhaltigkeit und Erinnerung in einem Produkt vereinen lassen. Zwei neue Urnen verbinden Ästhetik mit Individualisierbarkeit und ermöglichen intuitives Ritual.

Mit Numa hat Additivum hat erstmals ein Modell entwickelt, das nicht für Aschekapseln genormt ist.Die Erfahrung zeigt, dass Angehörige häufiger als erwartet regional die Möglichkeit haben, die Kremationsasche in einen vergänglichen Beutel abfüllen zu lassen“, erzählt Helge Wiemann. Diesen liefert Additivum direkt mit. Für die Urnen-Manufaktur bedeutet das mehr Freiheit in der Gestaltung. Formen und Muster lassen sich sogar regional unterschiedlich ausprägen. Einige dieser Varianten zeigt das Unternehmen auf der FORUM BEFA. Auch Urnen mit individueller Lasergravur plant das Team.

Abschiedsritual: Ein Symbol zum Mitnehmen

Beim zweiten neuen Bestseller, Andenken, legen sich ein Herz, ein Ginkgo- oder ein Ahornblatt wie ein Medaillon um die Urne. „Ein kleines Ritual entsteht intuitiv“, erklärt Helge und beobachtet: „Angehörige nehmen es entweder vor der Beisetzung an sich oder erhalten vom Bestattungshaus eine oder mehrere Kopien als greifbares Andenken für zuhause.“ Additivum hat sich intensiv mit Ritualen und deren Bedeutung beschäftigt. „Das Holzsymbol bedarf keiner langen Erklärungen, sondern lädt niedrigschwellig zum Handeln ein.“ Das Bestattungshaus begleitet diesen persönlichen Moment und gibt dem Abschied einen Rahmen.

 

Forum BEFA: Halle 14, A 11

www.additivum.de

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