Tragbare Trauer
Wenn Angehörige im Trauergespräch nach Wegen suchen, die Erinnerung an einen geliebten
Menschen greifbar zu machen, ist das Bestattungshaus die erste Anlaufstelle. Gedenkschmuck ist
heute gefragter denn je – doch im Akutfall darf die Beratung die Familien weder emotional noch
zeitlich überfordern. Ramona Jänicke hat in diesem Jahr die Geschäftsführung der GREAT manufaktur im Emsland übernommen. Ihr Ansatz: Erinnerungsschmuck so unkompliziert und nahbar wie möglich zu gestalten – sowohl für die Angehörigen als auch für den
Bestatter im Beratungsalltag.
Um den Beratungsaufwand im Trauergespräch so gering wie möglich zu halten, setzt das Unternehmen auf Vorsorgekarten, ausgestattet mit einer Zippertüte für Haare oder Textilien sowie einer Vorrichtung für den Fingerabdruck. „Ein Bestatter muss nicht zum Schmuckdesigner werden“, betont Ramona Jänicke. Wenn vor der Beisetzung oder Einäscherung Haare, Stoffelemente oder Fingerabdrücke gesichert und im Bestattungsinstitut aufbewahrt werden, kann die eigentliche Entscheidung für ein Schmuckstück auch viel später und in aller Ruhe fallen. Die Vorsorgekarten bieten einen Einstieg in sensible Gespräche – sei es im Bestattungsinstitut, im Hospiz oder in der Pflegeeinrichtung. Auch ein letzter, gravierter Gruß lässt sich so bereits im Rahmen der Vorsorge festhalten.
Individuelles Handwerk
Ob der klassische, aus Haaren modellierte Lebensbaum, filigrane Pusteblumen und Vergissmeinnicht
oder das Einarbeiten von Kremationsasche und Stofffragmenten: In der hauseigenen Manufaktur
entstehen Medaillons, Kettenanhänger und Ringe in echter Handarbeit. „Was uns auszeichnet, ist die Fertigung im eigenen Haus. Wir arbeiten mit einem eingespielten Team und einer eigenen Goldschmiedin“, erklärt Ramona Jänicke. So können auch individuelle Kundenwünsche flexibel umgesetzt werden. Um feinen Erinnerungsschmuck für jedes Budget zugänglich zu machen, arbeitet die GREAT manufaktur mit einer Materialvielfalt von Edelstahl über Silber bis hin zu Gold.
Für eine sichtbare Trauerkultur
Für die Zukunft der Erinnerungskultur in Deutschland hat Ramona Jänicke eine Vision: „Ich
wünsche mir, dass Trauer im Alltag sichtbarer sein darf. Dass Menschen offen über ihre
Verluste sprechen und Erinnerungsschmuck nicht versteckt werden muss, sondern zum
einfühlsamen Gesprächsanlass wird.“ Ein Schmuckstück ist so nicht nur ein stilles Andenken,
sondern ein Brückenbauer für Erinnerungen, die weiterhin lebendiger Teil des Lebens bleiben.
Die Angebote und Serviceleistungen der GREAT manufaktur sind gezielt darauf ausgerichtet,
Bestattungshäusern eine unkomplizierte, rechtssichere und partnerschaftliche Zusammenarbeit zu
ermöglichen.
